Forever Young, dieser Titel begleitet Alphaville-Sänger und -Gründer Marian Gold nicht erst seit dem Überhit im Jahre 1984, der zusammen mit „Big in Japan“ und „Sounds Like a Melody“ zu Alaphavilles Erfolgshymnen zählt, die heute noch gern im Radio gespielt werden. Denn Forever Young hieß auch Golds 1982 mit Bernd Lloyd und Frank Mertens gegründete Band, der Vorläufer von Alphaville. Und schaut man heute zurück, ist Alphaville tatsächlich „forever young“ – Marian Gold’s unverwechselbare Stimme klingt auf dem aktuellen Album „Strange Attractor“ frisch wie eh und je.

Der Alphaville-Nukleus entstand an der Berliner Hochschule der Künste, wo das erwähnte Trio damals mehr Lust hatte Musik statt Bilder zu produzieren: „Nach dem Do-It-Yourself-Geist des Punk haben wir unsere Drum-Sequenzen auf einer Zweispur-Maschine geloopt. Es gab ja keinen Drummer! Somit mussten wir auf diese frühe Sampling-Form zurückgreifen, bevor der Begriff 'Sampling' überhaupt existierte“, erinnert sich Marian Gold. Relativ schnell mit einem Plattenvertrag ausgestattet, landeten Alphaville mit ihrem Debütalbum mehrere Welthits. Millionen schwere Titel, die ihnen den Status der Studioband mit größtmöglicher künstlerischer Freiheit einbrachte. „Wir haben unser Dasein im Elfenbeinturm genossen, alles ausprobiert und auf den stetigen musikalischen Wandel gesetzt.“

Seit Mitte der neunziger Jahre touren Alaphaville kreuz und quer über den Globus. Mit gefeierten Tourneen von Salt Lake City bis Singapur, von Russland bis Südafrika, wobei sich intime Clubkonzerte mit Stadion- und Festivalauftritten vor Zehntausenden regelmäßig abwechseln. Am 11. August sind sie auf der Freilichtbühne zu sehen.

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